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Subhu Sengupta

Geschäftsführer der INDO ORIENT TOURSWenn Sie Kiplings Nobelpreis gekrönten Roman Kim gelesen haben, kennen Sie Subhu Senguptas Urgrossvater, der im Buch als etwas bizarrer, bengalischer Gelehrter Babu auftritt. In Wirklichkeit hiess er Sarat Chandra, war als brillanter Forscher in China, Tibet und Zentralasien unterwegs, schrieb Bücher, darunter auch das erste tibetisch-englische Wörterbuch und schaffte sogar den Weg ins damals streng gesperrte Lhasa. Ein indischer Sven Hedin, wie man bei der Lektüre seines fundierten Berichtes Journey to Lhasa and Central Tibet staunend erkennt. Nicht weniger präzis als der Norweger, aber mit mehr Nähe zu den Menschen notiert er Tag für Tag seine Erlebnisse auf den höchst beschwerlichen Trecks im Himalaya, bleibt immer bescheiden, zeigt sich tolerant und warmherzig. 
Subhu Senguptu hat manches von seinem Urgrossvater geerbt. Auch er ist erfüllt von einer unbändigen Neugier nach anderen Ländern und Kulturen, kennt keine Angst, fühlt sich allüberall pudelwohl, redet in Indien Bengali, Hindi oder Urdu, in Peking Chinesisch, in London Englisch, in Nepal Nepali und in Zürich perfekten Zürcher Dialekt. Das eröffnet besondere Perspektiven. Zusammen mit Margrith Sengupta ist es Subhu gelungen, die ersten Touristen nach Saudi Arabien zu bringen sowie die hintersten Winkel des Osttibet, sowie Tadschikistan und Krigisien für Besucher zu erschliessen. Spannend aber auch seine Programme in Bangladesh, Orissa und Calcutta, wo er Verwandte hat. Ob es vielleicht möglich sei, in Calcutta die Ramakrishna Mission zu besuchen, wollten wir wissen. Kein Problem. Ein Onkel von Subhu Sengupta ist das Oberhaupt der hochwichtigen Hindu-Gemeinde, ein gelehrter Brahmane, ein religiöser Führer im Rang eines Ayatollah oder des Dalai Lama. Nobler als beim Sengupta geht es wirklich nicht. Den Fussstapfen seines Urgrossvaters folgend, überschreitet Subhu Sengupta Grenzen und realisiert Projekte, die anderswo keine Chance haben. Seit 1985 sind über 12 Filme für den ZDF zu Stande gekommen. Zur Zeit pendelt er zwischen Zürich und Beijing, wo er die INDO ORIENT Niederlassung leitet und von wo aus er das ganze Unternehmen führt. 


Eva Ledermüller

Die junge Indo Orient Mitarbeiterin studiert in Tübingen Rechts- und Islamwissenschaft, arbeitet gegenwärtig an ihrer Abschlussarbeit. Sie hat 9 Monate in Damaskus gelebt, dort arabisch gebüffelt und das arabische Alltagsleben kennengelernt. Zum beachtlichen akademischen Paket gesellt sich die Reiselust. Eva ist schon als Kind in den Ferien  viel mit ihrer Familie auf Entdeckungstour durch Europa gezogen, absolvierte eine Ausbildung zur Touristikassistentin und in diesem Zusammenhang ein 3monatiges Praktikum in Nepal, wo sie auch Journalisten, eine Tanzgruppe und andere Kulturreisende betreute. Kulturschock? Ein Problem, das sie nicht nur mit klarem Verstand und Toleranz löst, sondern auch mit ihrer Fähigkeit trotz aller kulturellen Verschiedenartigkeit den Menschen zu sehen und auf ihn zuzugehen. Auf diesem Weg fand sie auch die Anerkennung und ihren Platz in der Mitte der traditionellen türkischen Grossfamilie ihres Mannes aus Südostanatolien. Somit prädestinieren sie sowohl das Studium wie auch intimen Kenntnisse des orientalischen Alltagslebens bestens für die Aufgaben einer Reisefachfrau bei Indo Orient Tours. Diesen Sommer betreute sie die Indo Orient-Gruppe in Ostanatolien.


Margrith Sengupta

fühlt sich als Vermittlerin zwischen den Kulturen. Mit ihren Reisen und diversen kulturellen Aktivitäten gelingt es ihr immer wieder Brücken zwischen West und Ost zu schlagen. Um immer am Ball zu bleiben, reist Margrith Sengupta jedes Jahr zwei bis drei Mal in den Orient oder nach Asien – mit Damengruppen, mit Bergsteigergruppen zum höchsten Gipfel Irans oder mit Expeditionen nach Tibet. 2010 wagte sie einen Expeditionsversuch in Westchina zum höchsten Skiberg der Welt, den Muztagh Ata mit 7546 m. Nach über 35 Jahren Tourismuserfahrung geht sie heute in ihren Reisegebieten immer mehr in die Tiefe. Ihr Sprachentalent (sie kann sich in 11 Sprachen verständigen) ist ihr dabei eine grosse Hilfe. Ständig auf der Suche nach Neuem, kamen Reisen nach Sibiren und Kamtschatka neu ins Programm. Reisen zu spezifischen Themen liegen ihr heute mehr denn je am Herzen.


                                                  and last but not least, die Weltenerforscherin:

Dr. Charlotte Peter 

Dr. Charlotte Peter stimmt sich im China-Garten in Zürich auf ihre kommende Jubiläumsreise durch China ein. Mai 2011reist seit 60 Jahren reist nach Indien, in den letzten 50 Jahren über 100x nach China. Vor 30 Jahren erfüllte sie sich sich einen Traum mit der Kailasch-Reise, die sie damals bei Indo Orient Tours gebucht hat. Zu dieser Reise sagt sie, obwohl sie unsportlich sei, schaffte sie es in drei Tagen den heiligen Berg bis über 5650 m Höhe zu umrunden: "Weil ich mit der inneren Haltung einer Pilgerin ging". Bescheiden wie ein Pilger, behutsam wie ein Liebender, so will sie den Menschen begegnen. Ferien hat sie nie gemacht, ist immer nur gereist. Bereits in ihrem Beruf als Journalistin war sie ständig unterwegs. Als Chefredakteurin bei der "Elle" und "Annabelle" begleitete sie die Fotoshootings "around the world". Nach ihrer Pensionierung ein Wort das sie nur vom Hörensagen kennt, verfasste sie Reiseberichte für die "Züriwoche" und "Weltwoche". Und wenn sie nicht auf Reisen ist, dann ist sie ab 9.00 Uhr bei der Indo Orient im Büro und plant ihre Privatreisen, die sie mit Freunden unternimmt. Es gibt richige Peter-Fans, die keine Tour mit ihr verpassen.